Paulownia immergrüner Wertholzbaum

Der Habitus der Paulownia

Paulownia ist ein sommergrüner Baum, welcher im tropischen Klima ganzjährig grün ist. Der Paulownia Baum ist der am schnellsten wachsende Baum der Welt. Er besitzt eine charakteristische glatte Borke mit sehr typischen und dadurch auffälligen Lentizellen oder Korkporen.

Dies sind Öffnungen, welche typischer Weise durch das Aufreißen der obersten Zellschicht entstehen und welche schließlich den Gastaustausch des Baumes mit der Umgebungsluft ermöglichen. Im Verlaufe des Lebens des Baumes erweitern sich bei Paulownia diese Lentizellen oder Korkporen in Längsrichtung immer weiter, was ein weiteres Charakteristikum dieser Wuchsform ist. Grundsätzlich besitzen die Zweige bei Paulownia jedoch keinerlei Endknospen.

Paulownia besitzt Laubblätter, welche gegenständig an den Zweigen angeordnet sind. Die Blätter besitzen bei Paulownia einen recht langen Stiel, aber nur eine einfache Blattspreite. Die Blattspreite ist meist ungeteilt und kann mitunter dreilappig bis fünflappig und leicht gewellt sein.

Zweige und Blätter der Paulownia

Der Blütenstand der Paulownia ist pyramidenförmig oder auch zylindrisch ausgeprägt. Die Blütenstände besitzen jeweils 3 bis 5 Teilblütenstände. Die Blüten sind zwittrig und zygomorph. Sie sind relativ groß, denn sie weisen eine Länge von 5 bis 7 cm auf. Die größten bekannten Blüten erreichten bei Paulownia sogar Längen zwischen 8 und 12 cm. Paulownia besitzt stets insgesamt 5 behaarte Kelchblätter.

Diese sind meist glockenförmig miteinander verwachsen. Die Kelchzähne sind dabei fast identisch. Paulownia weist ferner 5 Kronblätter auf. Diese sind weiß oder auch purpurfarben. Sie sind trichterförmig oder röhrig und meist miteinander verwachsen. Die Blütenkrone ist bei Paulownia zweilippig. Innen befinden sich 4 Staubblätter. Der Fruchtknoten ist oberständig und zweifächrig.

Samen und Früchte

Paulownia trägt Kapselfrüchte. Diese besitzen 4 Klappen, welche sich jedoch nur unvollständig öffnen. Darunter befinden sich die zahlreichen kleinen Samen, welche meist geflügelt sind.

Die Nutzung von Paulownia durch den Menschen

Seit etwa dem Jahre 2012 hat man nunmehr auch in der Bundesrepublik Deutschland das wirtschaftliche Potenzial von Paulownia entdeckt. Seither wird Paulownia nämlich auch hierzulande gezielt in Plantagen kultiviert. Das wirtschaftliche Ziel des Anbaus besteht dabei eindeutig in der Nutzholzgewinnung. Deutsche Plantagenbesitzer und Holzproduzenten bezeichnen Paulownia jedoch häufig in der traditionellen japanischen Art und Weise als Kiribaum.

Paulownia in der Heraldik

Auch in der Heraldik oder Wappenkunde ist Paulownia inzwischen gut bekannt. Traditionell fungierte Paulownia als fester Bestandteil des Wappens der sogenannten Ashikaga-Fürsten. Hierbei handelte es sich um einen traditionellen japanischen Adels-Clan, welcher das zwischen 1336 und 1573 bekannte Muromachi-Shogunat errichtete. Die Familie zählt zu den berühmtesten Adelsgeschlechtern Japans und gilt als Quell und Ursprung zahlreicher namhafter Dynastien. Heute ist Paulownia, in Japan überwiegend bekannt und bezeichnet als der Kiribaum, das Wappen des japanischen Premierministers und auch der japanischen Regierung.

Die in Japan noch immer zu den bekannten Kursmünzen zählende 500-Yen-Münze trägt den Blütenstand von Paulownia. Heute ist Paulownia auch in Mitteleuropa gut etabliert. Doch war dies in historischer Zeit nicht immer der Fall. Erst im Jahre 1834 wurde Paulownia nämlich in Frankreich eingeführt. Von dort aus verbreitete er sich nach Deutschland, nach Großbritannien, nach Italien, nach Spanien, nach Österreich und auch in die Schweiz. Heute gilt Paulownia in allen hier genannten Ländern als heimisch.

In Deutschland ist Paulownia jedoch lediglich für die traditionell wärmeren Regionen im Südwesten charakteristisch. Explizit eingebürgert wurde Paulownia in den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und schließlich auch in Sachsen. Sogenannte unbeständige Populationen finden sich in den Bundesländern Bayern und Berlin, in Niedersachsen und in Rheinland-Pfalz. Kommunen und Stadtverwaltungen schätzen das schnellwachsende Gehölz inzwischen als Stadtbaum und auch als Ziergehölz. So findet er sich beispielsweise in den Städten, in Arboreten, in unterschiedlichsten Grünanlagen und in Gärten.

Heute ist Paulownia auch in Mitteleuropa gut etabliert. Doch war dies in historischer Zeit nicht immer der Fall. Erst im Jahre 1834 wurde Paulownia nämlich in Frankreich eingeführt. Von dort aus verbreitete er sich nach Deutschland, nach Großbritannien, nach Italien, nach Spanien, nach Österreich und auch in die Schweiz.
Heute gilt Paulownia in allen hier genannten Ländern als heimisch. In Deutschland ist Paulownia jedoch lediglich für die traditionell wärmeren Regionen im Südwesten charakteristisch. Explizit eingebürgert wurde Paulownia in den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und schließlich auch in Sachsen.
Sogenannte unbeständige Populationen finden sich in den Bundesländern Bayern und Berlin, in Niedersachsen und in Rheinland-Pfalz.
Kommunen und Stadtverwaltungen schätzen das schnellwachsende Gehölz inzwischen als Stadtbaum und auch als Ziergehölz. So findet er sich beispielsweise in den Städten, in Arboreten, in unterschiedlichsten Grünanlagen und in Gärten.

In deutschen Städten kann der Interessierte Paulownia beispielsweise antreffen in Bremen-Schwachhausen, in Leipzig oder auch in Würzburg.
Es wird allgemein angenommen, dass der Kultivierung von Paulownia in unseren Breiten vor allem auch der Klimawandel und die globale Erderwärmung entgegen gekommen sind, da bekannt ist, dass Paulownia traditionell vor allem klimatisch wärmere Regionen bevorzugt.
Hinsichtlich seiner Standortansprüche zeigt sich Paulownia jedoch als relativ bescheiden. Verlangt wird nämlich durch den Baum ein vollsonniger und vor allem auch explizit windgeschützter Standort.

Standort Spanien:

Hohe Wasserverfügbarkeit | schnelles Wachstum

Ansprechpartner

Frank Biermann
T:
+49 151 171 403 00
E: info@paulownia24.com